RISS 학술연구정보서비스

검색

인기 검색어

    다국어 입력

    http://chineseinput.net/에서 pinyin(병음)방식으로 중국어를 변환할 수 있습니다.

    변환된 중국어를 복사하여 사용하시면 됩니다.

    예시)
    • 中文 을 입력하시려면 zhongwen을 입력하시고 space를누르시면됩니다.
    • 北京 을 입력하시려면 beijing을 입력하시고 space를 누르시면 됩니다.
    닫기
    KCI등재

    칸트에게서 좋은 삶에 대한 물음 = Die Frage nach dem guten Leben bei Kant

    한글로보기

    https://www.riss.kr/link?id=A108200313

    • 0

      상세조회
    • 0

      다운로드
    서지정보 열기
    • 내보내기
    • 내책장담기
    • 공유하기
    • 오류접수

    부가정보

    다국어 초록 (Multilingual Abstract) kakao i 다국어 번역

    Die Grundfrage der antiken griechischen Ethik lautet “Wie soll ich leben?” Damit ist nach dem moralischen Maßstab gefragt, mit dem das gute Leben bewertet wird. Diese Frage gerät jedoch seit Kants moralphilosophischer Handlungsfrage “Was soll ich tun?”, in der es um die moralische Norm geht, zunehmend in den Hintergrund der philosophisch-ethischen Diskussion. Eine nähere Betrachtung zeigt jedoch, dass auch die kantische Frage letztlich auf die Frage nach dem guten Leben als Ziel des moralischen Handelns abzielt. Denn das höchste Gut als Ziel moralischen Handelns, das durch moralisch gutes Tun aus moralischen Motiven erreichbar ist, wird auch bei Kant wie zuvor in der antiken griechischen Ethik im ethischen Sinne thematisiert. Einige prominente heutige ethische Ansätze, insbesondere der Neoaristotelismus und die sog. kantische Diskursethik, vernachlässigen die Lehre vom höchsten Gut bei Kant, in welcher dieser den Bezug des guten Lebens auf die moralische Handlung ethisch darlegt. Stattdessen betrachten sie in Bezug auf Kant allein das rein empirische Glück als Gegenstand eines nicht-morlaischen bzw. außermoralischen Handelns. Wenn jedoch das höchste Gut als Lehre vom Endzweck der moralischen Handlung in der Auseinandersetzung mit Kant nicht hinreichend berücksichtigt wird, dann scheint Kant allein einen “einfachen Subjektivismus” zu vertreten, dem zufolge das gute Leben auf der faktischen Wunscherfüllung einer Person basiert, oder bestenfalls einen “reflektierten Subjektivismus”, in dem es um die ethische Reflexion über die Art und Weise jener Wunscherfüllung geht. Diese Interpretation ist zwar nicht vollkommen abwegig, aber sicher unvollständig. Dagegen muss daran festgehalten werden, dass Kant auf einen Begriff vom höchten Gut abzielt, in dem die Moral den Status eines notwendigen Bestandteils für das gute Leben hat. Somit kann auch für Kant die Frage nach dem guten Leben letztlich ihren systematischen Ort in einer Diskussion jenes “Objektivismus” finden, in welchem das gute Leben in Bezug auf das moralische Handeln konzipiert wird.
    번역하기

    Die Grundfrage der antiken griechischen Ethik lautet “Wie soll ich leben?” Damit ist nach dem moralischen Maßstab gefragt, mit dem das gute Leben bewertet wird. Diese Frage gerät jedoch seit Kants moralphilosophischer Handlungsfrage “Was soll ...

    Die Grundfrage der antiken griechischen Ethik lautet “Wie soll ich leben?” Damit ist nach dem moralischen Maßstab gefragt, mit dem das gute Leben bewertet wird. Diese Frage gerät jedoch seit Kants moralphilosophischer Handlungsfrage “Was soll ich tun?”, in der es um die moralische Norm geht, zunehmend in den Hintergrund der philosophisch-ethischen Diskussion. Eine nähere Betrachtung zeigt jedoch, dass auch die kantische Frage letztlich auf die Frage nach dem guten Leben als Ziel des moralischen Handelns abzielt. Denn das höchste Gut als Ziel moralischen Handelns, das durch moralisch gutes Tun aus moralischen Motiven erreichbar ist, wird auch bei Kant wie zuvor in der antiken griechischen Ethik im ethischen Sinne thematisiert. Einige prominente heutige ethische Ansätze, insbesondere der Neoaristotelismus und die sog. kantische Diskursethik, vernachlässigen die Lehre vom höchsten Gut bei Kant, in welcher dieser den Bezug des guten Lebens auf die moralische Handlung ethisch darlegt. Stattdessen betrachten sie in Bezug auf Kant allein das rein empirische Glück als Gegenstand eines nicht-morlaischen bzw. außermoralischen Handelns. Wenn jedoch das höchste Gut als Lehre vom Endzweck der moralischen Handlung in der Auseinandersetzung mit Kant nicht hinreichend berücksichtigt wird, dann scheint Kant allein einen “einfachen Subjektivismus” zu vertreten, dem zufolge das gute Leben auf der faktischen Wunscherfüllung einer Person basiert, oder bestenfalls einen “reflektierten Subjektivismus”, in dem es um die ethische Reflexion über die Art und Weise jener Wunscherfüllung geht. Diese Interpretation ist zwar nicht vollkommen abwegig, aber sicher unvollständig. Dagegen muss daran festgehalten werden, dass Kant auf einen Begriff vom höchten Gut abzielt, in dem die Moral den Status eines notwendigen Bestandteils für das gute Leben hat. Somit kann auch für Kant die Frage nach dem guten Leben letztlich ihren systematischen Ort in einer Diskussion jenes “Objektivismus” finden, in welchem das gute Leben in Bezug auf das moralische Handeln konzipiert wird.

    더보기

    동일학술지(권/호) 다른 논문

    동일학술지 더보기

    더보기

    분석정보

    View

    상세정보조회

    0

    Usage

    원문다운로드

    0

    대출신청

    0

    복사신청

    0

    EDDS신청

    0

    동일 주제 내 활용도 TOP

    더보기

    주제

    연도별 연구동향

    연도별 활용동향

    연관논문

    연구자 네트워크맵

    공동연구자 (7)

    유사연구자 (20) 활용도상위20명

    이 자료와 함께 이용한 RISS 자료

    나만을 위한 추천자료

    해외이동버튼